SiembraFutura e.V. unterstützt die Bildung und Ausbildung von Strassenkindern in Nicaragua. In unseren Partnerschulen in Deutschland bringen wir Kinder und Jugendliche das Leben in Nicaragua näher.
Mehr über uns (...)
-------
Hier geht´s zum Reisetagebuch zu unserer Mitgliederreise durch Nicaragua im Februar 2007 (...)

... kostet es ein Straßenkind im Projekt Si a la Vida mit drei Mahlzeiten zu versorgen und das Haus sauber zu halten.
Mit 10 Euro im Monat bezahlt das Projekt in Managua seine Stromrechung.
Wollen Sie mehr über die Ausgaben von Si a la Vida wissen und erfahren, wo Sie uns mit Ihrer Spende helfen können? Mit einem Klick auf die Überschrift finden Sie mehr Infos!
-------
Ein weiteres Jahr in unserer Vereinsgeschichte hat begonnen, und wir moechten uns ganz herzlich dafuer bedanken, dass wir auch 2010 das Straßenkinderprojekt Si a la Vida unterstuetzen konnten.
Es war ein erfolgreiches Jahr in Nicaragua. Das neue Wohnhaus „Casa Mariano“ auf der Insel Ometepe wurde zum Jahresende eingeweiht und bietet mit 8 Schlafraeumen Platz für 16 bis 24 Jugendliche. Es wird den aelteren Jungen im Projekt die Moeglichkeit geben, bis zum Abschluss einer Berufs-ausbildung bei Si a la Vida zu bleiben. Eine kleine Fahrradwerkstatt befindet sich im selben Gebaeude, und wir hoffen, in diesem Jahr jemanden einstellen zu koennen, der neben Hausmeistertaetigkeiten auf dem Gelaende die Jungen bei der Reparatur ihrer Raeder unterstuetzen kann.
In den ersten Monaten soll das Budget des neuen Hauses mit Ersparnissen und unerwarteten Spendeneinnahmen aus den vergangenen Jahren gedeckt werden. Casa Mariano ist allerdings mittel- und langfristig eine neue Herausforderung auch fuer uns von SiembraFutura, bei der wir auf Eure Hilfe angewiesen sind. Gerne nehmen wir diese Herausforderung an, weil wir davon ueberzeugt sind, dass das neue Wohnhaus ein wichtiger Teil des Rehabilitationsprogrammes ist.
Außerdem hat Si a la Vida damit begonnen, in der Stadt Granada mit den dortigen Straßenkindern zu arbeiten. Granada ist eine recht wohlhabende touristische Stadt im Sued-Westen von Nicaragua. Es gibt dort aber seit Jahren auch eine Gruppe von Straßenkindern, viele von ihnen sind klebstoffabhaengig. Si a la Vida ist die einzige Organisation, die für die Kinder dort ein stationaeres Hilfsprogramm anbietet. Ein Bruderpaar sind die ersten beiden Jungen aus Granada, die wir im Projekt aufgenommen haben.
In unserer letzten Vorstandssitzung beschlossen wir, 4.300 Dollar fuer den Kauf von Betten und anderen Moebeln für das neue Wohnhaus Casa Mariano an Si a la Vida zu ueberweisen, sowie 3.000 Dollar als Zuschuss zum Budget des Haushaltsjahres 2010/2011. Diesen Budgetzuschuss hoffen wir, im naechsten Haushaltsjahr erhoehen zu koennen.
Als Vorsitzende von SiembraFutura e.V. wurde Dortje zu Beginn des vergangenen Jahres eingeladen, auch Mitglied im Vorstand des Projektes in Nicaragua zu werden. Dieser Einladung ist sie gerne gefolgt, da sie somit noch naeher am Geschehen bei Si a la Vida ist und sicherstellen kann, dass Ihre und Eure Unterstuetzung direkt bei den Kindern ankommt.
Unser großes Vorhaben für 2011 ist es, die Vereinswebsite zu ueberarbeiten und zu aktualisieren, damit wir alle Interessierten besser über Si a la Vida und unsere eigenen Vereinsaktivitaeten auf dem Laufenden halten koennen. Wir bedanken uns schon jetzt fuer Vor- und Ratschlaege zu diesem Thema!
Außerdem moechten wir unsere Vereinsaktivitaeten ausbauen, um auf den wachsenden Bedarf im Projekt antworten zu koennen und freuen uns auch dabei ueber jede helfende Hand!
Moeglich sind Fotovortraege zu verschiedenen Themen - fuer Schulklassen, fuer Vereine, fuer andere Gruppen - kleine Ausstellungen und sonstige Aktivitaeten, um hier ueber die Situation der Menschen in Nicaragua und besonders der Strassenkinder zu informieren und damit vielleicht neue Helfer und Unterstuetzer zu finden. Wenn Sie Vorschlaege, Ideen oder Fragen haben, duerfen Sie sich gern bei uns melden - vielleicht koennen wir gemeinsam etwas organisieren. Ganz sicher sein koennen Sie auf jeden Fall, dass alle Spenden direkt und vollstaendig den Jungen in Nicaragua zu Gute kommt.
Noch einmal muchas gracias und vielen Dank von unserer Seite.